Grüße aus Kalifornien
Ich bin gerade mit Salewa in den USA. Genauer gesagt in Tuolomne Meadows, in
der Nähe von Yosemite. Rissklettern und Bouldern steht auf dem Programm. In den
nächsten Tagen gehts weiter Richtung Bishop, dann zu den Red Rocks und
letztendlich ins Joshua Tree. Sobald es mir möglich ist, werde ich ein paar
Bilder online stellen...

Aber alles nicht ganz so leicht hier in "the middle of nowhere" wo es außer
Bären, Wildness und Bergen kaum was anderes gibt.
Nature Pure

Grüße vom Uri und Timo ;-)
Alles Mu Mu...
Magic Wood / Lago di Garda / Monaco
2 weeks roadtrip durch Europa:
erst Arco
Klettern und Espresso bei Pio...

dann Averstal (Magic Wood)
Bouldern und Abhängen bei Uri in den Bergen wie im Heidiland...

und letztlich runter nach Monaco
Baden und Zocken...

schöner Urlaub ;-)
anbei 3 Bildergalerien
Arco, Magic Wood, Monaco
ABI-HABI

erstmals sorry, dass die Seite so lange ohne Update war ;-)
die erste Jahreshälfte stand ganz im Zeichen des Abiturs und das Klettern,
sowie alles was dazu gehört, kam leider etwas zu kurz...
Jetzt sind die letzten Prüfungen vorbei, das Abi geschafft, und ich kann mich
wieder mehr aufs Klettern konzentrieren!
Danke für die zahlreichen Mails, die in der Zeit gekommen sind... und
nochmals sorry, das sich hier in letzter Zeit so wenig auf meiner
Seite getan hat. Jetzt wird sich das wieder ändern, versprochen!!!
Mit dem Training habe ich auch schon wieder begonnen, jedoch weis ich noch
nicht, wann ich wieder fit bin um richtig anzugreifen. Wir werden sehen!
Also dann, bis bald...euer Timo
Welt der Wunder/Video Online
Das Video von Welt der Wunder ist jetzt online, dauert wahrscheinlich
ein wenig zum laden, da die Sendung eine Stunde geht, aber für die, die es
trotzdem interessiert ist hier jetzt der ganze Film
Welt der Wunder-Mythos
der Ninjas
Wer nicht alles anschauen will, mein Auftritt kommt nach ca. 10 Minuten. Viel
Spass dabei!

TV Schauen!!!
Heute (Montag, 23.10.06) kommt auf SWR ein Bericht über mich und mein
Wettkampfteam.
Sport am Montag, 18.15 Uhr in SWR, 23.10.06
damit noch nicht genug...Am Sonntag (29.10.06) kommt auf RTL 2 in der Sendung
"Welt der Wunder" ein Bericht über Ninjas. Hier habe ich bei den Dreharbeiten
für die Besteigung der Burg (-; mitgearbeitet.
In der Galerie sind
ein paar Pics vom Dreh...
Welt der Wunder, 19.00 Uhr in RTL 2, 29.10.06

Also, bitte alle schön Fernseh Schauen diese Woche...
Worldcup Shanghai
Gerade komme ich zurück von einer Woche in Shanghai, hier fand der
8. Worldcup diesen Jahres statt. Am ersten Tag des Wettkampfes
regnete es in Strömen. Da die Wand im Freien stand, wurde
dies den Organisatoren vorerst zum Verhängnis. Die Qualifaktionsrunde startete
trotzdem, obwohl die komplette Wand nass war. Ich kletterte trotz nassen Griffen
die Quali top. Kurz nach mir beschlossen die Chinesen die Runde abzubrechen und
am nächsten Tag direkt mit dem Halbfinale weiter zu machen. Also hofften
wir den restlichen Tag auf besseres Wetter.

Am nächsten Morgen schien dann zum Glück wieder die Sonne und
das Halbfinale konnte pünktlich starten. Ich startete in mitten des
Feldes und kletterte gleich bis 4 Züge vors Top. Jetzt hieß es abwarten, denn es
folgten noch weitere Starter. Am Ende reichte diese Höhe ganz knapp fürs Finale
und ich kam als 8. gleich platziert mit dem Spanier Eduard
Marin Garcia ins Finale der besten 8 bzw. diesmal 9.
ii
Nachdem am Abend alle Fernsehkameras bereit für die Liveübertragung ins
chinesische Fernsehen waren, ging es zu später Stunde endlich mit dem Finale
los. Ich startete als Erster. Die ersten Meter der Route verliefen super bis ich
in die zweite Dachpassage kam. Hier hatte ich einige Probleme die richtigen
Positonen zu finden und verbrauchte dort unnötig Kraft. Somit war nach der
zweiten Dachpassage für mich die Route beendet. Die nachfolgenden Finalisten
kamen alle ein paar Griffe weiter und ich musste mich mit dem 9.Platz
zufrieden geben.

Trotzdem für mich ein hervorragendes Ergebnis! In der Bildergalerie sind ein
paar Pics...
Letzte Woche in den Bergen...

In der Bildergalerie findet Ihr ein paar Pics von unserem "kleinen
Ausflug" letzte Woche auf den Hohen Göll (2522m hoch) in den
Berchtesgadener Alpen.
Special Thanks geht an Michael Hallinger, Andreas Fernsebner und Philiph
Deuber! Ohne ihre Hilfe wären wir wohl nie wieder lebend von diesem Berg
herunter gekommen. Sie holten uns in einer Nacht und Nebel Aktion um 01.00
Uhr nachts aus einer Gletscherspalte raus, in die wir uns beim Abseilen
irgendwie verirrt hatten. Diese Aktion gab mir mal wieder zu denken, dass man
einfach super vorsichtig in den Bergen sein sollte. Klettergarten bzw.
Kletterhalle ist eben noch lange nicht Gebirge. Also aufpassen!
Nochmals danke an unsere Helfer in der Not.

Trotzdem sind am Tag als es noch schön warm war doch ganz
nette Bilder entstanden,oder nicht? (-;
hier gehts zur Galerie
DeepWaterSolo/BackAgain
some nice pics from the day after the RockMasters...enjoy!!!

hier gehts zur Bildergalerie
thanks to Thilo
Rockmaster 2006

Am 02.-03.09.06 fand in Arco/Italien, wie jedes Jahr, das legendäre
Rockmaster statt. Die besten 10 Kletterer der Welt gingen an den Start. Noch
dazu kamen 4 Kletterer ins Feld, die eine Wildcard erhielten. Für mich
persönlich war es mein 2. Start beim Rockmaster, nachdem ich im letzten Jahr
schon am Start war. Der Wettkampf geht über 2 Finalrunden, wobei die erste Runde
im Onsight-Modus ausgetragen wird ( Schwierigkeit ca. 10+) und die zweite Runde
im Afterwork geklettert wird ( Schwierigkeit ca. 11-). Diese Höhen werden
addiert und es gewinnt derjenige mit der höchsterreichten Höhe aus beiden
Durchgängen.
Berichte und Ergebnisse auf:
www.climbing.de und www.mountains2b.com
In meiner Bildergalerie findet Ihr ein paar Bilder von Thilo Brunner

Rockmaster 2006

Am 02.-03.09.06 findet in Arco das legendäre Rockmaster statt. Hier gehen die
besten 10 Kletterer der Welt an den Start. Auch ich gehöre in diesem Jahr wieder
zu den Glücklichen die eine der begehrten Einladungen erhalten haben.
Interview Worldcupsieg
Interview mit Timo Preußler (08/06), Klettern Mountains2b Redaktion
am 18.08.2006 - 10:00 Uhr
Timo Preußler wurde am 14. August 1983 in Mutlangen/Schwäbisch Gmünd geboren
und ist derzeit Deutschlands erfolgreichster Sportkletterer. In der
internationalen Elite machte er 2003 auf sich aufmerksam, als er sich bei vier
Weltcups in den Top Ten platzieren konnte und das Gesamtranking als bester
Deutscher mit Platz zwölf abschloss. Zudem wurde er Deutscher Meister im
Bouldern. Einer Wettkampfpause im Jahr 2004 folgte der Wiedereinstieg in die
Erfolgsspur 2005: Zweiter Platz beim Lead-Weltcup in Zürich, Sechster bei der WM
in München, Zehnter und erneut bester Deutscher im Gesamtweltcup und Deutscher
Meister im Schwierigkeitsklettern. Ausgestattet mit einem fixen Startplatz im
Weltcup, nahm Timo Preußler im Jahr 2006 an bisher allen Lead-Weltcups der
Saison - ausgenommen der Auftaktveranstaltung in Puurs (BEL) - teil. Nach
Bewerben in Dresden (GER) und Chamonix (FRA) ging es für die Weltspitze Ende
Juli 2006 nach Asien: Weltcups in Xining/Qinghai Provinz (Tibet/China), im
Stadtstaat Singapur und in der Nähe von Kuala Lumpur (Malaysia) standen auf dem
Programm. Nachdem Preußler den ganz großen Coup bisweilen um ganz wenige Züge
verpasst hatte, sollte der Knoten in Malaysia endlich platzen: Passend zu seinem
23. Geburstag holt Timo Preußler den ersten deutschen Weltcupsieg seit sieben
Jahren! Vor ihm gelang dieses Kunsstück lediglich Guido Köstermeyer, Christoph
Finkel und Andreas Bindhammer. Wir sprachen mit Timo nach seiner Rückkehr nach
Deutschland.
Mountains2b.com: Am Sonntag (13. August) bist du
beim Lead-Weltcup in Kuala Lumpur (Malaysia) auf den ersten Platz geklettert und
durftest den ersten Weltcup-Sieg deiner Karriere feiern - herzlichen Glückwunsch
zu diesem tollen Erfolg! Gleichzeitig wollen wir dir auch nachträglich zu deinem
Geburstag gratulieren; das größte Geschenk hast du dir mit deinem Sieg wohl
selbst gemacht... Wurde beides gebührend gefeiert?
Timo Preußler:
Erst einmal danke für die Glückwünsche! Die Freude bei mir über den Weltcup-Sieg
ist natürlich riesig groß. Zunächst konnte ich alles noch gar nicht richtig
fassen - es ist wirklich unglaublich, dass ich gewonnen habe! Auch, weil ich bei
den beiden Weltcups zuvor in Singapur und Xining jeweils nur knapp am
Finaleinzug gescheitert war, ist das Glücksgefühl nun umso größer!
Eine
große Feier hat es allerdings nicht gegeben. Da das Finale am Sonntag aber schon
um ein Uhr mittags beendet war, konnten wir danach noch ins Restaurant essen
gehen und auf den Sieg anstoßen. Im Anschluss ging es jedoch schon mit dem
Flieger zurück nach Deutschland. Nach meiner Ankunft am Montag in München habe
ich noch kurz beim DAV reingeschaut, ehe es nach Hause ging. Leider hatte ich
mir eine fiebrige Erkältung zugezogen, möglicherweise eine Folge von den
insgesamt schon sehr anstrengenden drei Wochen in Asien, und bin derzeit außer
Gefecht gesetzt.
Mountains2b.com: Kannst du die drei
Asien-Weltcups aus deiner Sicht beschreiben? Insbesondere interessiert uns
natürlich das vergangene Wochenende in Malaysia...
Timo Preußler:
Ich bin hoch motiviert nach Asien gereist, und habe mich schon beim ersten
Weltcup in China (29./30. Juli) ziemlich fit gefühlt. Normalerweise bin ich eher
der "Wettkampftyp", und habe im Training meine Schwächen - in Asien war es aber
so, dass ich den anderen auch im Training in nichts hinterher stand. Leider hat
es beim Auftakt nicht ganz für die Runde der letzten Acht gereicht. Nachdem ich
die Qualifikation locker überstanden hatte, startete ich im Halbfinale in der
Mitte des Feldes und konnte in Führung gehen. Das Ganze wurde immer spannender,
und am Ende gelang es elf Athleten, weiter als ich zu klettern. Somit verpasste
ich den Einzug ins Finale mit meinem zwölften Rang, doch es fehlten mir nur zwei
Züge, und ich wäre weiter gewesen...
Auch in Singapur (05./06. August)
war ich in der Qualifikation auf Finalkurs und kletterte für meine Verhältnisse
ziemlich stark, doch nach dem Halbfinale war auch hier wieder Schluss für mich:
Verlief die Route bis zum mittleren Teil problemlos, so befand ich mich an der
zweiten Dachkante plötzlich früher im Seil, als erwartet. Wieder war ich knapp
am Weiterkommen gescheitert, und wieder reichte es "nur" zu Platz zwölf.
Beinahe hätte sich die Geschichte in Malaysia (12./13. August) zum
dritten Mal wiederholt, denn nach einer souverän gekletterten Qualifikation
bereitete mir das Halbfinale auch wieder Probleme. Nach zwei zwölften Plätzen,
und nachdem man zwei Mal haarscharf am Finale vorbei geschrammt ist, klettert
man wohl nicht mehr ganz so befreit auf...
Jedenfalls habe ich mir im
Halbfinale in Kuala Lumpur das Leben selbst schwer gemacht: An einer Stelle oben
in der Route gab es eine Grifffolge von drei kleineren Griffen hintereinander,
und von meiner Körpergröße her hätte ich den letzten Griff locker erreichen
müssen - dann wäre ich relativ ungefährdet ins Finale eingezogen. Stattdessen
konnte ich den Griff nicht ganz berühren, und die Schiedsrichter gaben mir ein
Minus in der Wertung. Ich war richtig enttäuscht, denn ich glaubte, es hätte
schon wieder nicht für's Finale gereicht, obwohl es wieder zum Greifen nahe
gewesen war...
Als mein Ergebnis dann plötzlich doch ausreichte, kannte
meine Freude keine Grenzen! Ich war unglaublich froh und erleichtert - woran man
sieht, wie nah Glück und Pech doch beieinander liegen. Kleinste Unterschiede
entscheiden über Erfolg und Misserfolg - dieses Mal für mich mit einem
glücklichen Ende. Den Abend verbrachte ich mit Bundestrainer Christoph Finkel
gemütlich in einem kleinen französischen Restaurant - am Sonntag durfte kommen
was mag, das Finale würde für mich nur noch eine "Zugabe" sein, denn mit dem
Einzug in jenes hatte ich mein Ziel schon erreicht...
Am Sonntagmorgen
ging es dann schon früh los, ich startete an zweiter Stelle nach Christian
Bindhammer. Dabei legte ich ein gutes Tempo vor, und bin ziemlich weit
geklettert - weiter als Christian. Nach uns sollten noch sechs Starter folgen,
und ich konnte natürlich nicht einschätzen, wie gut meine erreichte Höhe
tatsächlich war. Als die nächsten Vier schon früher aus der Wand fielen und nur
noch die Starts von Tomás Mrázek (CZE) und Eduard Marin Garcia (ESP) anstanden,
realisierte ich, dass ich es auf das Podest geschafft hatte.
Und auch
Mrázek und Garcia kamen nicht so weit, wie ich... Plötzlich wurde mir klar, dass
ich in dem Moment meinen ersten Weltcup gewonnen hatte! Dabei war mein Sieg
nicht einmal knapp, sondern mit großem Abstand: Zweiter wurde Daniel Winkler
(SUI) mit sechs Zügen Rückstand, Dritter Patxi Usobiaga (ESP). Während die
anderen Fehler gemacht hatten und früher aus der Route gefallen sind, war ich
einfach freiauf geklettert. Meine Freude über diesen Triumph war unglaublich! Es
war purer Wahnsinn...!
Mir persönlich hat der Sieg zudem endlich eine
Bestätigung meiner Leistung gegeben, denn viele Kritiker glaubten, dass ich
nicht mit der nötigen Professionalität und Ernsthaftigkeit an die Sache rangehen
würde...
Mountains2b.com: Wie war die Finalroute denn angelegt
und warum lief es gerade für dich darin so gut?
Timo Preußler: Die
Finalroute war technisch sehr anspruchsvoll, aber kein Fitnesstest. Oft ist es
ja so, dass derjenige gewinnt, der am Ende die meiste Kraft hat. Hier war es
jedoch so, dass man die Route erkennen musste, und dass derjenige gewann, der am
wenigsten Fehler gemacht hatte. Man musste sehr überlegt und mit Köpfchen
klettern. Die Wand war recht strukturiert und an einigen Stellen abgeklebt, so
dass man nur in einem bestimmten Bereich klettern durfte. Von unten war es aber
nicht unbedingt ersichtbar, wo einen der Weg dann tatsächlich entlang führen
würde.
Bevor ich in die Finalroute eingestiegen bin, habe ich mir ihren
Verlauf auch nur bis zu dem Punkt angeschaut, von dem ich glaubte, ihn erreichen
zu können. Als ich jene Stelle dann in meiner Tour überwinden konnte, musste ich
alles weitere improvisieren. Ich habe alle Züge nur noch von Griff zu Griff
durchgeführt, hatte gar keinen Plan mehr, wie's weiter ablaufen sollte, und bin
einfach instinktiv geklettert. Innerlich habe ich keinen Griff mehr losgelassen,
es hat alles gepasst. Vom Kopf her war ich locker, und habe alles so genommen,
wie es kam.
Weiter oben in der Route war die Struktur dann recht
boulderlastig, mit ziemlich kleinen Griffen. Ich habe einfach nur noch versucht,
in einem Schritt durchzuziehen, und bin weiter hoch gekommen. Letztlich wäre ich
von meiner Fitness her vielleicht noch weiter gekommen, doch am Ende fehlte mir
die Kraft, die Express überhaupt noch einzuhängen. Das Seil befand sich direkt
vor meinem Körper, und ich hätte meine Position irgendwie ändern müssen, aber
ich wollte die Griffe einfach nicht mehr loslassen!
Bis zum Top wären es
noch zehn bis 15 Züge gewesen, doch nachdem sich die Konkurrenz durch die Bank
weg Fehler geleistet hatte, bedeutete meine Höhe den Tagessieg. Dass es für mich
am Sonntag so gut lief, lag sicherlich auch in großem Maße daran, dass ich
befreit und ohne Druck aufklettern konnte. Nach den zwei Enttäuschungen mit
knapp verpassten Finaleinzügen hatte ich durch meine Finalteilnahme schon das
erreicht, was ich mir vorgenommen hatte. Am Ende war, wie gesagt, alles nur noch
Zugabe.
Mountains2b.com: Die Athleten, die an allen drei
Weltcups in Xining, Singapur und Kuala Lumpur teilgenommen haben, waren nun rund
drei Wochen in Asien zugegen. Wie würdest du die Atmosphäre insgesamt
beurteilen?
Timo Preußler: Die drei Wochen in Asien waren
insgesamt schon sehr stressig und anstrengend - Zeitverschiebung, ständige
Hotelwechsel, immer wieder Gepäck ein- und auspacken, Hin- und Her-Reiserei und
Fliegerei (die Distanzen waren ja schon enorm!)...
Dennoch hat mir die
Reise - neben dem sportlichen Erfolg - persönlich sehr viel gebracht. Schön war
auf jeden Fall, dass wir Kletterer während der ganzen Zeit zusammen unterwegs
waren. Das hat die Gemeinschaft wirklich gestärkt. Ich habe viel mit den
Spaniern und Franzosen zusammen trainiert, man sieht, wo die anderen stehen -
aber besonders menschlich haben uns die drei Wochen zusammen geschweißt. Jeder
hat jedem in den verschiedensten Situationen ausgeholfen.
Für manch
einen bedeuteten die drei Wochen sicherlich viele Strapazen, weil man seinem
normalen Trainingsplan auf jeden Fall nicht konsequent folgen konnte und aus dem
gewohnten Rythmus heraus gerissen wurde. Mir hat das aber weniger geschadet, ich
habe eigentlich alles ziemlich locker gesehen und mir tat es gut, mit den
anderen Kletterern etwas zusammen zu machen.
Sehr beeindruckt hat mich
im Übrigen Tibet - dort fand der erste Weltcup der "Asien-Tour" in Xining statt
- wo ich zuvor noch nie gewesen war. Das Land, die Stadt und die Bevölkerung
waren einfach unglaublich: Hilfsbereit, freundlich, neugierig und immer mit
einem Lächeln im Gesicht. Sehr faszinierend war auch das Essen: Es gab zum
Beispiel aufgeschnittene Ochsenaugen, Skorpione, Kröten oder Hunde - alles
Delikatessen dort, die finden das da ganz toll! Naja, es ist wirklich eine ganz
andere Esskultur... Erwin (Marz) und ich haben uns am Anfang nur von
Wassermelonen, Reis und mitgebrachten Erdnüssen ernährt!
Mountains2b.com: Über den Weltcup in China war zu lesen, dass
dort besonders das Zuschauerinteresse unheimlich groß war und euch ein Publikum
von rund 15.000 Menschen während des Bewerbes angefeuert hat. Welche Eindrücke
nimmst du von diesem Ereignis, aber auch von den beiden anderen Weltcups in
Singapur und Malaysia mit nach Hause?
Timo Preußler: Das Interesse
der Öffentlichkeit und die Stimmung in Tibet waren schon gewaltig! Wir kamen uns
vor, wie Superstars: Alle wollten ein Interview, alle sind auf einen drauf, auch
hinterher, etwa beim Flanieren durch die Stadt, kamen die Einheimischen und
fragten nach Autogrammen oder Fotos. Teilweise war das schon sehr krass! Der
Wettkampf wurde zudem ins 1. Chinesische Fernsehen übertragen, und von
Qualifikation bis Finale wurden alle Begehungen von allen Startern gezeigt. Uns
wurde über eine Einschaltquote von 200 Millionen Fernsehzuschauern
berichtet!
Der zweite Bewerb, der dann in Singapur stattfand, war wie der
in China sehr gut organisiert. Im Unterschied dazu fand er allerdings nicht
Outdoor, sondern in einer Messehalle statt - vergleichbar mit der WM in München
2005. Auch hier waren unheimliche viele Zuschauer gekommen.
Singapur und
China waren vom Ambiente her in jedem Fall auch besser, als der Abschlussbewerb
in Kuala Lumpur. Dort fand der Wettkampf in einem riesigen Freizeitzentrum statt
- die Hotelanlage und das Ganze drum herum wirkten aber irgendwie so, als wären
sie einfach nur mitten in den Urwald hinein gestellt worden, wie ein
nachgebautes Las Vegas. Mir war es dort einfach viel zu voll, zu viel Trubel,
und ich war froh, dass wir das nette französische Restaurant gefunden hatten, in
das wir uns gelegentlich zurückziehen konnten. Die Freude über meinen ersten
Platz schmälern diese Umstände jedoch keineswegs - geklettert wurde ja unter
normalen Bedingungen, und der Sieg ist für mich das höchste, was es bisher gab!
Mountains2b.com: Hattest du auch Zeit, die Felsen in den
verschiedenen Gegenden zu inspizieren? Wie wurden die "freien Tage" zwischen den
Wettkämpfen genutzt?
Timo Preußler: Für deratige Aktivitäten wie
Felsklettern blieb eigentlich keine Zeit. Zwischen den Wettkämpfen standen ja
auch immer noch Ab- und Anreisen auf dem Programm, und an den wenigen freien
Tagen waren wir jeweils vor Ort in den ansässigen Boulder- und Kletterhallen und
haben zusammen trainiert, oder es blieb Zeit für eine Sightseeing-Tour.
Während die ersten beiden Stopps auf dem Trip etwas stressiger waren,
habe ich es beim letzten Aufenthalt in Kuala Lumpur lockerer angehen lassen.
Zwar gab es mit "Camp Five" eine riesige Boulderhalle auf einem Einkaufszentrum,
die super zum Trainieren einlud - man kam sich vor, als stünde man in
Fontainbleau mitten im Wald - doch nach einer Einheit am Mittwoch bin ich am
Donnerstag und Freitag lieber in den Hotelpool gegangen, habe mir die Stadt
angeschaut und war shoppen. Dass eine etwas lockerere Einstellung anscheinend
auch funktioniert, habe ich ja dann zum Glück am Samstag und Sonntag beim
Weltcup bewiesen...
Mountains2b.com: Welche Pläne hast du dir
für die nächsten Wochen aufgestellt?
Timo Preußler: Erst einmal
muss ich meine Erkältung auskurieren, doch dann wird es mich ins Berchtesgadener
Land zu den Mehrseillängen-Routen ziehen... Das ganze Jahr über hatte ich
eigentlich kaum Zeit, alpine Sportkletterrouten zu probieren, da die
Konzentration klar auf dem Wettkampfklettern lag - und die alpinen Touren wenig
für's Training bringen, da es auf andere Dinge ankommt, als beim
Wettkampfklettern.
Für mich sind die Mehrseillängen-Routen nun aber eine
willkommende Abwechslung zum "normalen" Alltag und ich freue mich insbesondere
auf den Spaßfaktor: Wenn wir gemeinsam unter Freunden nach draußen fahren, dann
passt einfach alles - egal wie gut oder schlecht der einzelne vielleicht
klettert. Nicht die Leistung steht im Vordergrund, sondern die menschliche
Komponente, das Verständnis füreinander und der gemeinsame
Spaß!
Mountains2b.com: In rund einem Monat geht es dann im
Weltcup-Zirkus weiter. Lead-Bewerbe in Marbella (ESP), Shanghai (CHN), Penne
(ITA) und Kranj (SLO) stehen noch auf dem Programm. Wirst du bei allen Weltcups
an den Start gehen? Welche Ziele hast du dir gesetzt?
Timo
Preußler: Die letzten vier Weltcups des Jahres möchte ich alle mitnehmen.
Mein Ziel für das Ende der Saison ist, wie im letzten Jahr, eine Platzierung in
den Top-Ten des Gesamtrankings - damit hätte ich wieder meinen fixen Startplatz
für die nächste Saison sicher und könnte zu jedem Weltcup, zu dem ich möchte.
Mit meinem Sieg in Malaysia hatte ich nun schon ein Highlight in meiner
Laufbahn, doch ich hoffe, dass es nicht das letzte war - und ich in Zukunft auch
mal wieder gewinnen werde! Ich bin hoch motiviert und möchte gerne da weiter
machen, wo ich gerade aufgehört habe...
Ausblickend auf die nächsten
Monate ist die WM 2007 in Marbella ein ausgesprochenes Ziel von mir. Klar,
gewinnen will natürlich jeder, und auch für mich ist ein Podestplatz immer ein
Traum. Ich weiß, dass ich vorne mithalten kann und zu den besten Kletterern
gehöre, und wenn es nächstes Jahr gut läuft, dann möchte ich auch bei der WM
vorne dabei sein! Schon oft wurde mir mein großes Talent nachgesagt, viele
sagen, ich hätte noch Potentizal - bis dato konnte ich es aber nicht immer
zeigen und ich weiß, dass ich noch nicht all meine Möglichkeiten ausgeschöpft
habe. Somit hoffe ich, dass ich noch besser werden kann...
Mountains2b.com: Wie sieht es mit den ausstehenden nationalen
Bewerben aus, werden wir dich dort auch teilnehmen sehen?
Timo
Preußler: Beim Sportklettercup in Karlsruhe wohl eher nicht, aber bei der
Deutschen Meisterschaft als Einzelveranstaltung in Wuppertal schon. Bei so
vielen Weltcups und anderen Terminen muss ich da Prioritäten setzen, und
Wettkämpfe stressen einen psychisch immer, der Nervenstress wirft einen jedes
Mal wieder leicht zurück. Deswegen lege ich mein Augenmerk auf die Weltcups,
denn diese sind mir am wichtigsten, und ich versuche, mich darauf zu
konzentrieren.
Mountains2b.com: Vielen Dank, dass du dir
trotz Krankheit Zeit für uns genommen hast! Erst einmal wünschen wir dir gute
Besserung und dann für deine weiteren Pläne und Wettkämpfe viel Erfolg!
Sieg beim Worldcup in Kuala Lumpur
Es ist unglaublich! aber wahr! Ich habe meinen ersten Worldcup gewonnen...
und ich kann es noch gar nicht so recht begreifen...bin sprachlos! Mir fehlen im
Moment einfach noch die Worte...

jetzt fahr ich erstmals heim und wenn sich dann der erste Trubel gelegt hat,
werde ich hier auf meiner Homepage natürlich ausführlich darüber
berichten!!!
Bilder sind schon
online
Asien-Tour 2.Stop Singapur
Nach kurzem Zwischenstop in Peking flogen wir am Mittwoch weiter Richtung
Singapur. 2 Tage Aklimatisation in diesem tropisch warmen Stadtstaat und eine
kleine Traininseinheit in einem Boulderraum hier um die Ecke sollten zur
Vorbereitung genügen.

Gestern (Samstag 05.08.06) fand die Qualifikation statt. Ich kletterte für
meine momentanenen Verhältnisse ziemlich stark und fand mich unter den Top 8
wieder. Unter anderem schafften die beiden Bindis den Sprung ins Halbfinale, auf
Position 12 bzw. 17.

Nun hoffte ich natürlich, dass ich meine Position im Halbfinale halten würde,
denn mit einem Platz unter den besten 8 hätte ich meinen Finalplatz sicher. Doch
dann kam leider alles ein bißchen anders als erwartet: Die Halbfinalroute
verlief bis zum mittleren Teil sehr gut, sozusagen problemlos. Dann, an der
zweiten Dachkante, funktionierte irgendwas nicht ganz so wie ich es wollte...und
ich befand mich früher als erwartet wieder auf dem Hallenboden. Somit wurde das
Finale leider ohne mich ausgetragen und ich wurde 12. Gleich wie letzte Woche
noch in China. Jedesmal knapp am Finale vorbei, dieses Jahr ist das Glück
einfach noch nicht auf meiner Seite.

Am Dienstag gehts weiter nach Kuala Lumpur... Bericht folgt!
Anbei eine kleine Bildergalerie vom Wettkampf in
Singapur
Asien-Worldcup-Tour 27.07-15.08.06
Am Mittwoch den 27.07.06 flogen wir los in Richtung Asien, 3 Worldcups
innerhalb 3 Wochen stehen auf dem Plan.Nach kurzem Zwischenstopp in Peking ging
die Reise weiter nach Tibet, genauer gesagt Xining. Diese 2 Millionenmetropole
liegt ca. 3 Stunden westlich von Peking, am Rande des Himalayas auf 2600 Metern
Höhe. Hier fand dieses Wochenende nach ca. 30 Stunden Anreise der erste Worldcup
der Asien-Tour statt.

Am Samstag ging es die Qualifikation zu meistern, was manchen gleich zu
Beginn enorme Probleme bereitete aufgrund der 6 Stunden Zeitverschiebung. Waren
wir doch erst 2 Tage in China. Jedoch schafften alle Favoriten die Quali
dann noch ganz locker. Am Sonntag morgen gings dann weiter mit dem
Halbfinale. Ich startete in der Mitte des Feldes und kletterte gleich
in Führung. Jetzt hieß es zittern und abwarten wer noch kommen sollte.
Am Ende wurde es immer spannender und die Topleute bestätigten ihre
gute Form. Für mich endete der Wettkampf dann leider auf dem 12. Platz, was
nicht ganz fürs Finale reichte. Damit kann ich aber sicherlich auch zufrieden
sein, waren es nur 2 Züge mehr ins Finale. Mit dem 12. Platz in Xining
verbesserte ich mich auch noch in der Worldcup-Rangliste auf den 14. Platz. Ich
hoffe es geht noch ein Stückchen weiter, die restlichen Wettkämpfe hier in
Asien, damit ich mein Saisonziel, unter die Topten im Ranking zu kommen, noch
erreiche.

Gleich 3 Fernsehsender waren an Ort und Stelle und übertrugen den
kompletten Wettkampf live ins chinesische Fernsehen. Die Chinesen berichteten
über eine Einschaltquote von 200 Millionen Menschen. Jeder von uns Kletterern
wurde von den Menschenmassen durch die Polizei abgeschottet, den sonst hätten
einen die chinesischen Fans erdrückt. soviele wie das waren. Lief man am Abend
durch die Stadt, hatte man kaum eine ruhige Minute, ständig kamen die
Einheimischen und wollten ein Foto machen, Autogramme haben usw.

Das Land, die Stadt und die Bevölkerung war einfach unglaublich. Hilfsbereit,
freundlich, neugierig und imer mit einem Lächeln im Gesicht. Das einzige was uns
nicht ganz so gut gefiel, waren die Essgewohnheiten. Schlangen, Kröten und Hunde
lagen auf unseren Tellern, aber das einzige was wir davon gegessen haben die
letzten 5 Tage, war Reis und Wassermelonen. Nichts desto trotz nehme ich
unvergessliche Augenblicke aus Tibet mit nach Hause.


Jetzt gerade sitze ich hier in Xining am Flughafen, warte auf den Flieger
nach Peking, von dort aus es dann morgen in Richtung Singapur weiter geht.

Also dann, drückt mir am Wochenende für Singapur die Daumen...
Berichte und Bilder folgen
In der Bildergalerie findet Ihr noch weitere Eindrücke aus
Tibet
neue Bilder...
hier sind noch ein paar schöne Bilder von Thilo Brunner. Er begleitete mich
an Pfingsten nach Arco, Ceredo usw.
Bilder

Fotosession "Zugspitze"
Letztes Wochenende war ich mit Uwe Penteker an den Felsen um Garmisch
unterwegs. In der Galerie findet Ihr ein paar Schnappschüsse von Uwe. Der Berg, den Ihr im Hintergrund seht, ist
übrigens die Zugspitze, höchster Berg Deutschlands....

Auf dem Weg nach Italien...
Auf dem Weg nach Italien machten wir am Wochenende einen Zwischenstop in den
Berchtesgadener Alpen. Das Wetter machte uns leider einen Strich durch die
Rechnung und die meisten Felsen waren nass. Ein kleines, aber feines
Bouldergebiet in der Oberau war trotz Regen noch verhältnismäßig trocken und so
hatten wir doch noch unseren Spaß! siehe
Bilder...

Michael Hallinger und Muchei Wagner (unsere Locals) zeigten uns super schöne
Boulder und so folgten gleich Flash-Begehungen bis FB 7c+! Heute gehts weiter
Richtung Dolomiten...
9. Platz beim Worldcup in Dresden
Letztes Wochenende fand der 2. Worldcup diesen Jahres in Dresden statt. Da
ich beim 1. Worldcup in Puurs/Belgien verletzungsbedingt nicht an den Start
gehen konnte, war dies mein persönlicher Worldcupauftakt 2006. Christoph Finkel,
unser Teamchef nominierte für Dresden gleich 13 deutsche Starter, da es ein
Heimworldcup war und der Nachwuchs natürlich auch seine Chance bekommen sollte.
Am Freitag gings dannn gleich los mit den Qualifikationsrouten. Diese waren sehr
anspruchsvoll und selektiv geschraubt und so flogen gleich 7 Athleten aus
unserem Team raus. Julia Winter, Lisa Knoche bei den Frauen, Andre Borowka,
Felix Neumärker, Markus Hoppe und ich bei den Männern, schafften den Einzug
ins Halbfinale.

Am Samstag um 8 Uhr öffnete die Isolation fürs Halbfinale, strahlend
blauer Himmel und Sonnenschein. Die Organisation klappte reibungslos und der
Wettkampf begann so gegen 10 Uhr. In den Vorrunden erreichten
gleich mehrere Starter das Top, so war klar, dass die Routenbauer eine
richtig schwere Route bauen mussten fürs Halbfinale. Ich startete in mitten des
Feldes mit der Startnummer 13. Gleich zu Beginn der Route (8b+) waren schwere
Stellen eingebaut und so fielen Favoriten wie z.B Ramon Julian Puigblanque,
Luca Zardini gleich nach ca. 4 Metern raus. Ich fand schnell einen guten Rythmus
und kletterte über die ersten schwierigen Passagen ohne große Mühen. Nach
ungefähr der Hälfte der Route entspannte ich mich noch einmal an einem besseren
Griff und ging mit positiven Denken die nächste Passage an. Hier musste man eine
Kante (ohne Griffe) hochpiazen, dies gelang mir noch ganz gut und ich
war noch nicht am Ende meiner Kräfte. Am Ende der Passage war ein schlechter
Griff an der Kante angebracht, den man anschnappen musste, da war ich dann wohl
leicht unkonzentriert oder was auch immer, auf jeden Fall verfehlte ich diesen
Griff und schnappte leicht darüber hinaus. Und schon hing ich im Seil, leicht
überrascht, das es zum Schluss alles so schnell ging, da ich eigentlich noch bei
guten Kräften war. Dann hieß es warten, warten, warten! Es folgten noch einige
Starter und ich war immer noch gut auf Finalkurs. Der letzte Starter war dann
der Worldcupführende Flavio Crespi, zu diesem Zeitpunkt belegte ich immer noch
den 8. Platz (also Finale). Crespi machte es sehr spannend, hatte an der selben
Stelle Probleme, wie ich zuvor auch und kletterte noch einen Griff weiter als
ich, bevor er sich dann der Schwerkraft geschlagen geben musste. Somit war ich
um haaresbreite am Finale vorbeigeschrammt. 1 Griff weiter und es hätte
gereicht!

Am Anfang war der Ärger natürlich groß, es war sowas von knapp...und dann
reichte es erst nicht. Aber es sollte am Abend dann noch alles anders kommen.
Der Tag neigte sich dem Ende zu und es standen die Finals auf dem
Programm. Um 21.00 Uhr sollte es dann losgehen, dann plötzlich schwankte das
Wetter um. Die Finalisten sollten gerade zur Wandbesichtigung nach vorne kommen,
da setzte auf einmal ein Sturm ein.Innerhalb von ein zwei Minuten schlug das
Wetter um, Die aufgebauten Zelte flogen durch die Gegend, Stühle und Äste
schossen umher und die Wettkampfwand stand bedrohlich an der Elbe und sah schon
fast so aus, als würde sie dem Sturm auch nicht mehr lange standhalten. Die
Organisation beschloss den Wettkampf abzubrechen und somit waren die Ergebnisse
des Halbfinals somit auch die Endergebnisse. Natürlich schade für den tollen
Wettkampf, denn zum Finale war das Stadion fast schon ausverkauft...

Für mich wars dann am Ende auch noch ganz okay, denn wäre ich als 8. doch
noch in die Finalrunde eigezogen, hätte mir das auch nichts mehr gebracht, denn
die Finalroute wurde letztendlich ja eh nicht mehr geklettert. Von daher kann
ich mit Zuversicht in Richtung der nächsten Wettkämpfe schauen, ich
bin dabei und wenn ich einen guten Lauf habe und alles passt, dann wieder ganz
vorne dabei.
Parallel zum Worldcup in Dresden fand in München die Deutsche
Jugendmeisterschaft im Bouldern statt. Hier gewann Thomas "Shorty" Tauporn die
Jugend B Wertung und Alexander Hille holte Bronze bei der A Jugend. Gratulation
hierzu meinerseits an meine Trainingsgruppe. Hier findet ihr den dazugehörigen Bericht von
Alex Hille
Auftakt zum Deutschen Sportklettercup '06 in Frankenthal
Vom 13.-14.05.06 fand in Frankenthal der Auftakt zum deutschen
Sportklettercup statt. Qualifikation und Halbfinale liefen zu meiner
Zufriedenheit sehr gut und ich kletterte beidesmal bis ganz nach oben. Dann
stand am Abend das Finale an:

Ich startete als 5. Starter der 8 Finalisten, da außer mir noch Andreas
Bindhammer, Christian Bindhammer und Markus Hoppe das Halbfinale toppten
und wir sozusagen gemeinsam auf dem 1. Rang in der Zwischenwertung
lagen. Die ersten 4 Starter legten ordentliche Höhen vor und somit wusste
ich, dass diese Finalroute möglich war zu durchsteigen. Unter großem
Zuschauerbeifall erreichte ich nach mehreren Boulderstellen den letzten
Karabiner und kletterte somit Top! Jetzt kamen die restlichen 3 Starter,
lediglich Andreas Bindhammer musste sich gegen Ende der Route der Schwerkraft
geschlagen geben und landete am Ende auf dem 5.Platz. Christian Bindhammer sowie
Markus Hoppe kletterten, genauso wie ich, bis zum Umlenker. Das bedeutete
Superfinale!

Das Schiedsgericht beschloss die Finalroute nocheimal klettern zu
lassen. Sollten wir drei wieder alle das Top erreichen, würde die Zeit
entscheiden müssen. Ich musste wieder als erster ran, was mir zu einem kleinen
Nachteil wurde. Ich musste auf der einen Seite schnell sein, auf der anderen
Seite auch sicher klettern, da im Falle eines Sturzes die anderen beiden
Superfinalisten leichtes Spiel haben würden. Ich kletterte also sicher aber
dennoch schnell und erreicht nach 3:09 min wieder das Top! Durch lauten Beifall
des Publikums bemerkten das dann wohl auch Christian und Markus hinten in der
Isolation und wussten somit auch, dass sie auf hohes Risiko gehen mussten, wenn
sie gewinnen wollten. Dann startete Markus, er war ungefähr ähnlich schnell
unterwegs wie ich und erreichte nach 3:04 min das Top, also um 5 Sekunden
schneller als ich. Dann kam Christian, für ihn war es dann am Ende wohl am
Einfachsten, er wusste Markus und ich kletterten beide Top, also hieß es für Ihn
"Hop oder Top" wenn er gewinnen wollte. Am Ende schlug er uns beide noch um
weitere 20 Sekunden. Er kletterte die Finalroute in 2:45 min. Somit stand auch
das Endergebnis fest. Es siegte Christian vor Markus und ich wurde Dritter.

Mein persönliches Fazit des Wettkampfs ist durchaus positiv! Es war der erste
Wettkampf dieser Saison für mich und auch wenn es dieses Mal nicht ganz nach
oben gereicht hat, hat mir das Wochenende bewiesen, dass ich auf jeden Fall
schon ziemlich gut in Form bin und mit den besten mithalten kann, letzten
Endes entschied nur die Zeit, wer weis wie der Wettkampf geendet hätte, hätten
die Routenschrauber noch eine schwerere Route geschraubt?!

Anschließend fand noch der zweite Durchgang zur Deutschen Meisterschaft im
Speedklettern statt, hier startete ich eigentlich nur spaßeshalber...und belegt
am Ende den 2. Platz hinter Jonas Baumann. Eigentlich auch ganz gut,oder? Obwohl
ich das ja eigentlich nicht so gern mach (-;


hier findet Ihr noch einen
Bericht von meinem Wettkampfteam vom deutschen
Jugendcup
03.05.06 Noch mehr neue Bilder von Rodellar/Spanien
Heute habe ich noch ein paar sehr schöne Schnappschüße, vom letzten
Klettertrip nach Rodellar/Spanien, von Christian Pfanzelt zugeschickt bekommen.
Viel Spaß beim Anschauen!
Bilder

Absage Worldcup Puurs/Belgien
Aufgrund einer Trainingsverletzung letzter Woche am Finger musste ich leider
den ersten Worldcup in diesem Jahr absagen. Es gibt aber zum Glück
ein Streichresultat, d.h. der schlechteste Wettkampf des Jahres wird
aus der Liste gestrichen und geht nicht in die Gesamtwertung ein. Somit habe ich
mein Streichresultat gleich zum Anfang der Saison schon verbraucht und muss
jetzt hoffen, dass die folgenden Worldcups ohne Ausfälle verlaufen.
Die Schmerzen lassen so langsam wieder nach und ich hoffe, dass ich bis
spätestens Ende nächster Woche wieder 100% belastbar bin und gezielt mit meinem
Training weiter machen kann...
neue Bilder von Rodellar Spanien
Unter der Rubrik "Bilder" findet Ihr ein paar neue Bilder vom Trainingscamp
in Rodellar/Spanien. Fotografiert von Christian Pfanzelt

Trainingscamp BaWü-Kader Arco `06
Unter "Wettkampfteam", "News" hat Alexander Hille, ein Mitglied des Jugendkaders, einen
kleinen Trainingsbericht geschrieben. Anbei auch noch ein paar Bilder

Rodellar/Spanien 2006
Letzten Freitag machten wir uns auf ins Trainingslager nach Rodellar im
Norden Spaniens. Nach einem langen und ausgiebigen Wintertraining ,überwiegend
in der Kletterhalle, war dies ein willkommer Auftakt zur diesjährigen
Felssaison.

Leider war es die ersten paar Tage nicht all zu gutes Wetter (siehe Bild) und
die Felsen waren überwiegend nass. Die Bedingungen verbesserten sich erst Mitte
der Woche und so kamen wir doch noch ,wenn auch leicht verspätet, zu unserem
erhofften Onsight-Training. Rodellar ist ideal zum Onsightklettern, da die
meisten Routen um die 30 Meter hoch sind, oft versintert sind und
ausdauernd anhaltend pumpiges Klettern abverlangen. Deshalb galt es soviel wie
möglich im 1. Versuch zu klettern und nicht lange rum zu projektieren. Wir
starteten mit einigen 7c´s und gegen Ende als das Wetter besser wurde und die
Sintefahnen trockneten gelangen die ersten 8a´s onsight. Leider wurde es
dann so langsam knapp mit der Zeit und so endete diese Kletterwoche wieder mal
viel zu schnell (-;

Jetzt ist eine Woche vergangen, wir sitzen am Flughafen in Barcelona und
warten braungebrannt auf unseren Flug nach Stuttgart. Sozusagen zurück in die
Zivilisation: 7 Tage ohne Handyempfang und Internetzugang (-; , eigentlich
undenkbar, aber reichlich neuen Eindrücken des "vertikalen Spiels"!

Jetzt ist erstmal ein Tag Pause und Regeneration angesagt und schon
morgen gehts weiter in Richtung Italien. Trainingscamp mit dem
badenwürtembergischen Jugendkader in Arco am Gardasee.

in einer der vielen
8a`s...
weitere Bilder
Masters of Bloc / Ukraine
Am 31.03.06 war es endlich soweit, Stefan Hallinger und ich flogen zum
Saisonauftakt zum internationalen Masters im Bouldern nach Kiew/Ukraine. Der
Hinflug ging von Hamburg aus in einem russischen Flugzeug, was nicht gerade mein
Vertrauen weckte. Am Flughafen in Kiew wurden wir schon herzlich von den
ukrainischen Organisatoren begrüßt "Dobre Dan" oder sowas (-; Mit uns reiste die
komplette Boulderweltelite: Jerome Meyer, Salavat Rakmetov, Jerome Meyer,
Matthias Müller, Tomaz Mrazek usw. Es versprach also einen spannenden Wetkampf
zu geben, der Aufschluss auf mein Wintertraining geben sollte.
Kiew City
Bei der Ankunft am Flughafen
Wir residierten irgendwo im Niemandsland, mitten im Wald, in einer
Ferienanlage. Hier war man wie von der Aussenwelt abgetrennt, es gab nichts
ausser Bäumen und ein paar Hunden, die dazwischen rumrannten. Das Essen war
leider auch sehr russisch und so verdrehte es uns hin und wieder die Mägen
)-;
Leicht angeschlagen gings dann am Samstag morgen los in die Qualifikation, es
starteten über 70 Teilnehmer. Die komplette Weltelite und dazu noch ca. 50
Ostblöckler, die man schlecht einschätzen konnte, da sie so gut wie nie nach
Europa kommen um an Wettkämpfen teilzunehmen. Es galt 5 Boulderprobleme im
Intervall-Modus zu lösen. Am Ende hatte ich 3 davon geschafft und bei den
anderen 2en bin ich leider knapp am Top-Griff gescheitert. Alles in allem war es
super knapp um in die Finalrunde der letzten 8 einzuziehen, hätte ich bei einem
der 2 nicht geschafften Boulder den Topgriff festgehalten, hätte es gereicht.
Aber das sollte leider nicht so sein, und ich landete auf einem respektablen 14.
Platz. Ich teilte mir meinen Platz mit Jerome Pouvreau, dem
Bronzemedaillengewinner der letztjährigen Weltmeisterschaft, der genau das
gleiche Ergebnis wie ich hatte. Mit dieser Leistung zum Saisonstart kann ich
durchaus zufrieden sein. Die Form ist super und ich konnte obwohl Bouldern gar
nicht meine Disziplin ist, mit den Besten der Welt mithalten.
In der Isolation
Boulder 1 geschafft!
Am nächsten Tag wurden dann noch die Finaldurchgänge ausgetragen, hier gewann
ein sehr junger Russe, der alle Boulder spielerisch meisterte und irgendwie
aussah, als wäre er Salavat Rakmetovs kleiner Bruder. 2. wurde Salavat Rakmetov
(amtierender Weltmeister im Bouldern). 3. Loic Gadioz aus Frankreich.
Am Abend wurde dann noch ausgiebig mit ukrainischen Wodka eine kleine
Aftershowparty gefeiert und am nächsten Tag gings nach Sightseeing durch Kiew,
zurück an den Flughafen und ab in die gute alte Heimat (-;
Die Austragungsstätte
"Hallei" und ich in der Ukraine
Jetzt drück ich diese Woche noch fleisig die Schulbank in Stuttgart und schon
Ende der Woche am Freitag gehts weiter nach Rodellar/Spanien zum
Trainieren....
Ich halte euch auf dem Laufenden
Leistungsstand März 2006
Nachdem die letzte Saison super verlief
- Deutscher Meister
- 2. Platz beim Worldcup in Zürich
- 6. Platz bei den Weltmeisterschaften in München
- Topten im Worldranking
- ...
machte ich erstmal ein wenig Kletterpause und flog mit Florian Behnke nach
Kuba zum Felsen erkunden. In Vinales, einem kleinen Dorf in Kuba verbrachten wir
unsere Tage damit, die Tierwelt (Vogelspinnen und Riesenschlangen)
kennenzulernen, anstatt schwere Touren zu klettern. Nebenbei genossen wir die
milden Temperaturen, während es bei uns zuhause klirrend kalt war, und
erkletterten Neutouren bis in den zehnten Schwierigkeitsgrad. (ausführlicher
Bericht zu Kuba folgt noch)
An Weihnachten kamen wir dann braungebrannt zurück nach Deutschland und somit
fiel auch der Startschuss fürs Training der kommenden Saison. Erwin Marz (mein
Coach) und ich tüftelten uns neue Trainingssysteme aus und begannen dieses
Jahr auf eine ganz andere Art und Weise mit meine Vorbereitungen für das
kommende Wettkampfahr.
Nun haben wir ca. 10 Wochen später und so langsam komm ich auch in
Fahrt. (-; Wird ja auch mal Zeit,oder?
Die ersten Wettkämpfe beginnen in den nächsten Wochen. Los gehts am 02.04.06
in Kiev, der Hauptstadt der Ukraine. Hier findet ein Masters statt, wobei
die 20 besten Kletterer der Welt eingeladen sind.
Drückt mir die Daumen
 beim Bouldertraining mit Hallei auf der Waldau (Fotograf: Marjan Murat/LIFT Stuttgart)
4er-Bob mit Juniorenweltmeister Manuel Machata
Letztes Wochenende hatte ich die einmalige Chance im Viererbob die modernste
und erste Kunsteisbahn der Welt am Königssee herunter zu düsen.

Die Firma Bachmaier (www.bachmaier-labor.de) ermöglichte mir
diesen Traum. Zusammen mit dem Geschäftsführer der Firma Bachmaier Herrn Kubicke
und seinem Sohn fuhren wir die Bobbahn mit Tempo 140 runter. Gelenkt wurden wir
von keinem geringern als dem aktuellen Juniorenweltmeister Manuel Machata.
Es ist der absolute Wahnsinn was für Kräfte in dieser Bahn auf einen einwirken.
Ein unvorstellbares Gefühl. Ich dachte, dass sei alles kein Problem, da ich vom
klettern her eh eine sehr gute Muskulatur habe, aber diesen Schwerkräften konnte
ich mich nich widersetzen. Umso schneller der Bob wird, umso tiefer drückt es
einen in die Sitze rein. Zum Schluss bin ich kaum mehr richtig hochgekommen. Vor
mir saß der Juniorenweltmeister, der nur noch lachen konnte, als er uns zusammen
gequätscht in unseren Sitzen ganz bleich sitzen saß. Als wir danach aus dem Bob
ausstiegen und ich froh war, dass wir heil unten angekommen waren, sagte Manuel
nur "das war jetzt die Touristenfahrt, normalerweise bräuchte er 8 Sekunden
weniger und das bei einer Fahrtzeit von gerade mal 40 Sekunden"

Einfach unvorstellbar wie schnell und rasant es dann in seinem Bob wohl
rund geht.
Vielen Dank für die schöne Fahrt an Bernd Kubicke und Manuel Machata

P.S. wie ihr seht, mache ich dieses Jahr jeglichen Ausgleichssport den man
sich nur vorstellen kann (-; Trägt auch alles zur Motivation bei. Und es war
eine super Erfahrung einmal bei anderen Profisportlern über die Schulter zu
schauen.
22.04.2005, Worldcup-Comeback
Gelungenes Worldcup-Comeback in Bulgarien. Platz 13
Vom 22.-24.04.03 startete ich nach einem Jahr Wettkampfpause wieder in die
Worldcupsaison in Veliko Tarnovo/Bulgarien.
Nach langer und anstrengender Reise kamen wir am Freitag abend mit unserem
kleinen Team "Germany" in Veliko an. Leicht gestresst und ohne Frühstück im
Magen ging es am nächsten Morgen um acht Uhr in die Quali. Die erste Runde lief
trotz nicht wirklich gutem Klettern ziemlich gut und ich qualifizierte mich
locker für das Halbfinale.
Gestärkt durch Pizza und Kuchen am Mittag fühlte ich mich am Abend dann schon
etwas besser für das bevorstehende Halbfinale. Die Route war relativ lang und
trotzdem zwischendurch sehr maximalkräftig. Ich kletterte an der ersten
Schlüsselstelle, bei der auch schon einige abgefallen waren, ganz gut vorbei.
Danach folgte eine Dachpassage und anschließend eine nicht sehr leicht lesbare
Ausstiegsplatte, bei der ich zwei Griffe nicht optimal erwischte. Dann ging es
recht schnell und ich fiel aus der Wand.
Im Endeffekt reichte die Höhe für einen hervorragenden 13. Platz. Die besten
Acht, die dann in das Finale kamen, waren auf jeden Fall in Reichweite und sind
nicht arg viel weiter geklettert als ich. Für mich persönlich war es ein super
Einstand in Bulgarien und es hat mir gezeigt, dass ich auf einem ganz guten Weg
und näher an der Weltspitze dran bin, als ich zuvor dachte.
Mein Coach Maxi Klaus, der mich das ganze Wochenende super betreute, war auch
zufrieden und so machten wir uns am Sonntag morgen nach leicht durchzechter
Nacht auf unsere Rückreise nach Deutschland. Am Donnerstag geht es dann in
Belgien weiter. 2. Worldcup Puurs.
06.02.2005, Auftakt Ispo – 4. Platz
Letztes Wochenende fand auf der Ispo in München der Auftakt zum Deutschen
Bouldercup 2005 statt. Die Quali und das Halbfinale liefen ganz gut und ich
qualifizierte mich für die Finalrunde der letzten 6.
Im Finale fehlte dann bei jedem Boulder der letzte Biss. Es ging immer ganz
gut los, nur oben raus fehlte der Strom. Ich boulderte in den insgesamt 4
Finalbouldern 3 Zonen im ersten Versuch, allerdings reichte es bei keinem zum
Top. Letztendlich bedeutete dass dann in der Endabrechnung Platz 4 für mich.
Peter Würth gewann vor Markus Hoppe gefolgt von Christian Bindhammer. Mein Ziel
beim Bouldercup war, zu sehen, wo ich denn ungefähr leistungsmäßig so stehe.
Erkältungsbedingt bin ich nicht mit 100 % Kraft an den Start gegangen und konnte
trotzdem mit den Besten mithalten, auch wenn es nicht ganz zum Sieg reichte. Ich
bin mit der Leistung sehr zufrieden und hab gesehen, an welchen Fehlern ich mich
noch verbessern sollte, bevor es mit der Worldcupsaison Ende April in Veliko
Tarnovo/Bulgarien losgeht.
Anschließend am Montag den 08.02.05 wollten wir zum Klettern nach Osp/
Slowenien weiter fahren. Wir legten einen kleinen Stop in Berchtesgaden bei
Familie Hallinger ( mein 2.Zuhause) ein. Noch am selben Tag hat sich dann meine
Erkältung so verschlechtert, mit Fieber usw. so dass es unmöglich war nach Osp
zu fahren. So verbrachte ich meine Faschingsferien bei Familie Hallinger auf der
Couch und courierte mich aus.
Jetzt bin ich wieder zuhause in Schwäbisch Gmünd, die Schule geht wieder los.
Ich bin wieder einigermaßen fit, hoffe dass das jetzt mal ne Weile so bleibt,
und fang wieder an zu trainieren.
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