Aufwärmen

Das Aufwärmen spielt beim Klettern eine wichtige Rolle, um sich vor Verletzungen wie Zerrungen, Kapsel- und Muskelfaserrissen, etc. zu schützen. Zu Beginn des Aufwärmens empfiehlt es sich, den Kreislauf durch Bewegung (Seilspringen, Jogging, Aufwärmspiele, Anmarsch zum Fels, etc.) in Schwung und den Körper auf Betriebstemperatur zu bekommen. Danach können Übungen folgen wie Gelenkskreisen (Hüftkreisen, Beinkreisen, Armkreisen, Hand- und Fußgelenkskreisen), um die Gelenke zu schmieren. Antagonistenübungen mit dem Theraband sorgen auch dafür, dass die Protagonisten leistungsfähiger sind und haben den positiven Nebeneffekt, dass das Ausgleichstraining z.T. ins Aufwärmen integriert wird. Steht kein Theraband zur Verfügung können auch Übungen wie Situps, Liegestütze oder diverse Rückerbungen durchgeführt werden. Während die Beinmuskulatur (große Muskelgruppe) ausgiebig gedehnt werden kann, sollten die Armbeuger nur kurz angedehnt werden, um die Muskelspannung nicht herabzusetzen. Vor dem eigentlichen Beginn des Trainings locker einklettern (zwei bis drei leichte Touren oder 10-15 Minuten leicht Bouldern).


Letzte Aktualisierung am 25.06.2007